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Leistungsverzeichnis Zaunanlagen

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Leistungsverzeichnis Zaunanlagen

Leistungsverzeichnis Zaunanlagen

Das Leistungsverzeichnis Zaunanlagen beschreibt Materialnormen, Ausführungsqualität, Sicherheitsanforderungen und Rückbau gemäß DIN und relevanten Vorschriften. Es enthält genau definierte Zauntypen (Doppelstabmatten, Maschendraht, Sichtschutz, Wildzaun), Torvarianten (Dreh- und Schiebetore), Fundamente sowie Befestigungselemente. Korrosionsschutz, montagegerechte Pfostenpositionierung und Einhaltung lot- und fluchtgerechter Linien stehen im Zentrum. Entsorgung von Altmaterialien und Dokumentation erfolgen nach gesetzlichen Vorgaben.

Leistungsverzeichnis für Zaun- und Toranlagen

Vorbemerkungen

  • Normen und Regelwerke: Alle Arbeiten sind nach den einschlägigen DIN-Normen und technischen Vorschriften auszuführen. Insbesondere ist die ATV DIN 18320:2015-08 (Landschaftsbauarbeiten, enthält Vorgaben für Zaunarbeiten) zu beachten. Bauteile müssen den Materialnormen entsprechen, z.B. DIN EN 10223-7 (geschweißte Stahlgittermatten), DIN EN 10223-6 (Viereck-Drahtgeflecht, Maschendraht), DIN EN 10223-5 (Knotengeflecht für Wildzäune). Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 1461 (Feuerverzinken) ist vorzusehen. Alle weiteren einschlägigen Normen, Richtlinien und Herstellerangaben sind einzuhalten.

  • Ausführungsqualität: Die Montage ist fachgerecht und nach den anerkannten Regeln der Technik auszuführen. Zäune und Tore sind lotrecht (senkrecht) und fluchtgerecht (in einer Linie) zu setzen. Bauteile müssen maßgenau gemäß Plan positioniert werden (Lagegenauigkeit, Einhaltung der geplanten Höhe und Grenzverläufe). Etwaige Toleranzen sind minimal zu halten und gemäß ATV DIN 18320 bzw. entsprechenden Toleranznormen einzuhalten. Verbindungen sind fest anzuziehen, bewegliche Teile leichtgängig zu justieren.

  • Sicherheitsanforderungen: Alle geltenden Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsbestimmungen sind einzuhalten. Insbesondere dürfen in öffentlich zugänglichen Bereichen Zäune unter 1,80 m Höhe keinen Übersteigschutz mit spitzen oder scharfkantigen Teilen aufweisen. Sämtliche Abschlüsse (Zaunoberkanten, Pfosten) sind so auszuführen, dass keine Verletzungsgefahr besteht (abgerundete Kanten, Schutzkappen auf Pfosten). Der Auftragnehmer hat für die Verkehrssicherheit während der Bauausführung und der späteren Nutzung zu sorgen.

  • Entsorgung: Beim Rückbau von Zaunanlagen anfallendes Material ist vollständig aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Verwertbare Metallteile sind dem Recycling zuzuführen, Beton- und Erdaushub als Bauschutt bzw. Erde vorschriftsgemäß zu beseitigen. Die Entsorgung muss gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und lokalen Vorgaben erfolgen; entsprechende Nachweise sind auf Verlangen vorzulegen. Die Baustelle ist nach Ausführung sauber und sicher zu hinterlassen.

(Mengenansätze sind als Platzhalter „[Platzhalter]“ angegeben und sind bei der Erstellung des endgültigen LVs durch konkrete Werte zu ersetzen.)

1.1 Doppelstabmattenzaun (Stahlgitterzaun)

  • Langtext: Liefern und montieren eines Doppelstabmatten-Zauns aus Stahlgittermatten gemäß DIN EN 10223-7. Nennhöhe ca. [__] m (laut Planvorgabe), Maschenweite ca. 50×200 mm. Gittermatten aus verzinktem Stahldraht: senkrechte Drähte Ø ca. 6 mm, waagerechte Drähte als Doppelstab Ø ca. 8 mm. Einzelfeldlänge ca. 2,50 m, Unterkante Zaun etwa 5 cm über Gelände. Pfosten aus Stahl-Vierkantrohr (z.B. 60×40 mm Querschnitt) mit Wandstärke ca. 2 mm, mit montierter Abdeckleiste bzw. Halterungen und Kunststoffkappe auf dem Pfostenkopf. Pfosten in erdverlegte Punktfundamente aus C25/30-Beton einbetonieren (Fundamentquader z.B. ~30×30 cm, Tiefe ≥ 80 cm oder frostfrei). Achsabstand der Pfosten passend zur Mattenlänge (ca. 2,5 m). Alle Stahlteile feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461; sichtbare Zaunteile nach Wahl pulverbeschichtet in RAL-Farbe passend zur Umgebung. Montage der Zaunfelder an Pfosten mittels geeigneter Halterungen/Schrauben; Verbindungsteile korrosionsgeschützt. Ausrichtung des Zauns geradlinig und höhengleich, Pfostenköpfe auf gleichmäßiger Höhe.

  • Einheit: m

  • Menge: [Platzhalter]

1.2 Maschendrahtzaun (Viereckgeflecht)

  • Langtext: Liefern und montieren eines Maschendrahtzauns aus Stahlgeflecht nach DIN EN 10223-6. Höhe ca. [__] m, Geflecht-Maschenweite ca. 50 mm (quadratisch/rautenförmig), Drahtstärke mind. 2,5 mm. Das Viereck-Geflecht wird als Rollenware geliefert (z.B. Rollen à 25 m) und vor Ort straff gespannt. Pfosten: Stahl-Rundrohrpfosten Ø ca. 60 mm, Wandstärke nach Statik, im Abstand von ca. 2,5–3,0 m. End-/Eckpfosten mit Streben (Diagonalstützen aus Stahlrohr) zur Aussteifung, an Pfosten verschraubt und im Boden verankert. Pfosten und Streben mit Betonfundamenten im Boden setzen (Punktfundamente ca. 30×30×80 cm oder gemäß stat. Erfordernis). Obere, untere und je nach Zaunhöhe mittlere Spanndrähte (aus verzinktem Stahl Ø ~3–4 mm) durch Ösen an den Pfosten führen und straff spannen (z.B. 3 Spanndrähte bei Zaunhöhe ~1,5 m, 4 Spanndrähte bei ~2,0 m Höhe). Maschendrahtgeflecht mit Bindedraht an Spanndrähten und Pfosten befestigen (gleichmäßige Verteilung, alle 30–40 cm). Korrosionsschutz: Drahtgeflecht verzinkt, mind. Klasse A nach DIN EN 10244-2 (schwer verzinkt), alternativ kunststoffummantelt (PVC-beschichtet, übliche Farben z.B. RAL 6005 Grün). Pfosten und Streben feuerverzinkt und auf Wunsch farbig pulverbeschichtet. Montagehöhe so, dass Unterkante Geflecht ca. 5 cm über dem Boden verläuft (Schutz vor Bodenkontakt).

  • Einheit: m

  • Menge: [Platzhalter]

1.3 Sichtschutzzaun (blickdichte Einfriedung)

  • Langtext: Liefern und montieren eines Sichtschutzzauns gemäß Planung. Ausführung z.B. als Holz-Lamellenzaun oder WPC-Komponenten für dauerhaften Sichtschutz. Höhe ca. [__] m (laut Plan), durchgehend blickdicht. Zaunfelder: vorgefertigte Sichtschutzelemente (z.B. Lamellen- oder Paneel-Elemente) in Abmessungen etwa 180×180 cm je Feld, oder gemäß Hersteller-System. Elemente aus druckimprägniertem Holz (z.B. Lamellen aus Nadelholz, gehobelt) oder wetterfestem WPC/Kunststoff. Pfosten: passendes Trägersystem (Holzpfosten 9×9 cm kesseldruckimprägniert, oder Stahlpfosten für WPC-System) im Abstand entsprechend Elementbreite. Pfosten in Punktfundamente aus Beton einbetonieren (mind. 30×30 cm, Tiefe ≥ 70 cm oder frostfrei). Befestigung der Felder an den Pfosten mit geeigneten Beschlägen/Schrauben (verzinkt oder Edelstahl, korrosionsbeständig). Oberkante Zaun gerade oder nach Gestaltungsvorgabe (evtl. Stufung bei Gefälle). Alle Holzoberflächen sauber geschliffen, Schnittkanten mit Holzschutz behandelt; Metallpfosten feuerverzinkt und ggf. farbig beschichtet. Pfosten mit Abdeckkappen versehen (Kunststoff oder Metallkappen zur Abdichtung). Montagequalität: Zaunfelder flucht- und lotgerecht ausrichten, keine Zwischenräume zwischen den Elementen. Schutz der Holzbauteile vor Erdberührung (Mindestabstand vom Boden ~5 cm oder Verwendung von Metallfüßen).

  • Einheit: m

  • Menge: [Platzhalter]

1.4 Wildzaun (Knotengeflecht)

  • Langtext: Liefern und montieren eines Wildschutzzauns aus Draht-Knotengeflecht gemäß DIN EN 10223-5 (Knotengeflechtzaun). Höhe ca. [__] m (typisch 1,50–2,00 m je nach Anforderung). Zaungeflecht: Stahl-Drahtgeflecht in Rollen (z.B. 50 m Rollen), Knotengitter mit variabler Maschenweite (unten engmaschiger, z.B. 50×100 mm, nach oben hin größer, z.B. 150×300 mm). Drahtstärken etwa 2,0–3,7 mm (horizontal und vertikal unterschiedlich, z.B. stärkere Spanndrähte oben). Geflecht schwer verzinkt nach DIN EN 10244-2, für Außenbereich geeignet (optional zusätzliche Beschichtung in Tarnfarbe). Pfosten: je nach System Holzpfosten (gespitzte Rundhölzer Ø 8–10 cm, druckimprägniert) oder Stahlpfosten (T-Profil, L-Profil oder Rohr, feuerverzinkt). Pfosten im Abstand von ca. 3,0 m an der Zaunachse setzen. Gründung: Holzpfosten in passendem Loch Ø 20–30 cm eingerammt oder mit Kiesbett eingeschlagen; Stahlpfosten in Betonfundament (Punktfundament ca. 30×30×50 cm) einbetoniert oder gerammt, je nach statischer Erfordernis. Eck- und Endpfosten mit Aussteifungen: diagonal gespannte Drahtseile oder Streben zur Aufnahme der Zugkräfte aus dem gespannten Geflecht. Montage: Drahtgeflecht an einem Ende am Pfosten fixieren, straff spannen (mit Spannvorrichtung) und an allen Pfosten befestigen (Klammern, Krampen oder Bindedraht). Oberer Abschluss des Geflechts mit zusätzlichem Spanndraht verstärkt, am Endpfosten verankert. Unterkante des Zauns nahe am Boden; falls Schutz gegen Untergraben erforderlich, kann am Boden ein abgewinkelter Wühldraht angeschlossen werden (auf dem Boden liegender Drahtzaunstreifen). Nach Montage Kontrolle der Spannung und Nachspannen der Drähte, sodass das Geflecht keine Durchlücken oder Durchhängen aufweist.

  • Einheit: m

  • Menge: [Platzhalter]

2.1 Einflügeliges Drehflügeltor (manuell)

  • Langtext: Liefern und montieren eines einflügeligen Drehflügeltores (Schwenktor) in Stahlbauweise, passend zum angrenzenden Zaun. Lichte Durchfahrtsbreite ca. [__] m (gemäß Plan, z.B. 1,00 m für Gehweg), Höhe ca. [__] m (entspricht Zaunhöhe). Torflügel: Rahmen aus Stahlprofilen (rechteck- oder quadratisch), Füllung in gleicher Ausführung wie Zaunfeld (z.B. Gittermatte oder Sichtschutz-Element). Torpfosten: Stahlprofil (Querschnitt dem Tor entsprechend, z.B. 80×80 mm) beidseitig des Tores, fest im Fundament verankert. Fundamente aus Beton C25/30, Abmessungen je nach Last (Richtwert z.B. 40×40×80 cm tief). Beschläge: zwei verstellbare Türbänder (Scharniere) am Torpfosten, Anschlag/Anschlagwinkel am Gegenpfosten. Integriertes Schloss (Profilzylinderschloss) mit Drückergarnitur oder Riegel, von beiden Seiten bedienbar, abschließbar mit Schlüssel. Optionaler Feststeller für Offenstellung. Oberfläche: alle Stahlteile feuerverzinkt (DIN EN ISO 1461) und optional in RAL-Farbe pulverbeschichtet passend zum Zaun. Montage und Funktion: Torflügel mit gleichmäßigen Spaltmaßen ausrichten, leichtgängiges Öffnen (90° oder erforderlicher Winkel) und sicheres Schließen prüfen. Flügel in geschlossenem Zustand bündig mit Zaunlinie, keine überstehenden scharfen Kanten.

  • Einheit: Stk

  • Menge: [Platzhalter]

2.2 Zweiflügeliges Drehflügeltor (manuell)

  • Langtext: Liefern und montieren eines zweiflügeligen Drehflügeltores (Doppelflügeltor) in Stahlbauweise, z.B. für Garagenzufahrt oder breite Einfahrt. Lichte Gesamtbreite ca. [__] m (laut Plan, z.B. 3,00–4,00 m), Höhe ca. [__] m (wie Zaun). Torflügel: zwei symmetrische Flügel, Rahmen aus Stahlprofilen mit Füllung analog angrenzendem Zaun (z.B. Doppelstab-Gittermatten). Jeder Flügel mit mindestens zwei robusten Scharnierbändern am jeweiligen Torpfosten aufgehängt. Torpfosten (Stahl, z.B. Quadratrohr 100×100 mm) in Betonfundamenten (Richtwert z.B. 50×50×90 cm, frostfrei) einbetoniert. Beschläge und Schließung: am führenden Flügel ein Einsteckschloss mit Profilzylinder und Drücker oder Griff, Schließblech am Gegenflügel; zusätzlich ein Verzahnungsschieber oder Überwurfriegel oben zur Verbindung der Flügel. Am ruhenden Flügel unten ein Bodenriegel (Steckbolzen) in Bodenhülse zur Arretierung. Beide Flügel mit verstellbaren Bändern justierbar; Anschlagpunkte so, dass Flügel in geschlossenem Zustand deckungsgleich abschließen. Oberfläche: Stahl feuerverzinkt und optional Pulver-beschichtet in RAL-Farbe. Montage und Funktion: Flügel ausrichten, sodass sie sich ohne Verklemmen vollständig öffnen lassen (in der Regel nach innen, Öffnungswinkel min. 90°) und geschlossen sicher verriegeln. Kontrolle der Schließanlage (Schlossfunktion, Schlüsselübergabe). Keine scharfen Kanten oder Quetschstellen im Handbereich.

  • Einheit: Stk

  • Menge: [Platzhalter]

2.3 Schiebetor (manuell)

  • Langtext: Liefern und montieren eines Schiebetores (händisch zu betätigen) zur seitlichen Öffnung. Lichte Durchfahrtsbreite ca. [__] m (z.B. 4,00 m), Höhe ca. [__] m (wie Zaun). Ausführung: stabiler Torflügel aus Stahlrahmen mit Zaunfüllung (z.B. Gittermatte) über die gesamte Breite inkl. Ausgleichsstück (für Überlappung im geschlossenen Zustand). Konstruktion: vorzugsweise freitragend (selbsttragendes Schiebetor ohne Bodenschiene): Der Torflügel bewegt sich auf Laufwagen, die auf einem innenliegenden Fundamentbalken montiert sind, und wird oben durch einen Führungsroller am Pfosten gehalten. Alternativ kann ein Schiebetor mit Bodenschiene und Bodenlaufrollen ausgeführt werden (Schiene auf Fundamentsockel planeben verlegt, Rollen am Torflügel). Fundamentierung: durchgehender Fundamentbalken aus Beton C30/37 entlang der Laufschiene bzw. unter dem Schiebeweg (Maße nach Herstellerangabe, z.B. Breite 50 cm, Tiefe 100 cm, Länge = Toröffnung + Gegengewicht-Ausladung). Zusätzlich ein Fang- bzw. Anschlagpfosten am Torende (gegenüber dem Antriebspfosten) in Beton gründen. Beschläge: Laufrollenwagen, Führungsschienen/Schienenprofil, Führungsrollen am Pfosten und Endanschläge im Lieferumfang enthalten und montiert. Handbedienung über Griff oder Schubstange; in geschlossenem Zustand manuelle Verriegelung mittels Schubriegel oder Vorhängeschloss möglich. Oberfläche: Stahlteile feuerverzinkt, optional Pulverbeschichtung wie Zaun. Montage und Funktion: Laufschiene exakt fluchtend ausrichten, Höhenlage so, dass Tor bodenfrei läuft (bei freitragend) bzw. auf Schiene rollt ohne Verklemmen. Torlauf einstellen, sodass ein Erwachsener das Tor mit geringem Kraftaufwand bewegen kann. Endanschläge justieren für sicheres Stoppen in Endlagen.

  • Einheit: Stk

  • Menge: [Platzhalter]

2.4 Schiebetor mit Elektroantrieb

  • Langtext: Liefern und montieren eines elektrisch betriebenen Schiebetores (motorisiertes Schiebetor) gemäß Position 2.3 (Abmessungen und Bauart wie oben, freitragend oder mit Schiene laut Planung). Antriebssystem: Elektromechanischer Torantrieb mit Motor, Getriebe und Zahnstange am Torflügel montiert. Inklusive Steuerungseinheit im wetterfesten Gehäuse (Schaltkasten) und Endschalter für Tor-Auf und Tor-Zu-Position. Steuerung & Sicherheit: Bedienung über Handsender (Funkfernbedienungen, mind. 2 Stk. mitzuliefern) sowie Schlüsselschalter oder Tastschalter außen. Ausstattung mit Sicherheitsvorrichtungen: z.B. Lichtschranke zur Überwachung der Durchfahrt und Sicherheitskontaktleiste an der Hauptschließkante, die bei Hinderniskontakt den Torlauf stoppt (gemäß geltenden Normen für kraftbetätigte Tore, z.B. EN 12453). Warnleuchte (Blinklicht) am Tor angebracht, die bei Bewegung aktiviert wird. Stromversorgung: Kabelanschluss an bauseitige Elektrik (230 V) – Elektroanschluss und Inbetriebnahme erfolgen in Abstimmung mit einem Elektriker (Kosten für Elektroanschluss bauseits oder gesondert auszuweisen). Im Fundament sind Leerrohre für die Zuleitungen und Steuerkabel vorzusehen. Fundamentierung: siehe Position 2.3 (Fundamentbalken für Laufwagen, Pfostenfundamente) – Dimensionierung ggf. größer aufgrund Zusatzlasten durch Antrieb. Oberfläche: Stahlteile analog Position 2.3 verzinkt und beschichtet; Antriebskomponenten korrosionsbeständig und abschließbar gekapselt. Funktionstest: vollständige Prüfung der Toranlage nach Montage: Leichtgängigkeit im Not-Handbetrieb, korrekte Funktion des Motors in Öffnen/Schließen, Auslösung der Sicherheitseinrichtungen bei Unterbrechung der Lichtschranke oder Kontaktleiste, reibungslose Endlagenabschaltung. Einweisung des Auftraggebers in die Bedienung und Übergabe aller Schlüssel/Handsender.

  • Einheit: Stk

  • Menge: [Platzhalter]

3.1 Abbau Zaunfelder und Pfosten

  • Langtext: Abbauen und Entsorgen einer vorhandenen Zaunanlage (Zaunfelder mit Pfosten). Arbeitsumfang: Demontage der Zaunfelder (Demontage von Gittermatten, Maschendraht oder Latten je nach Bestand) und Lösen/Abschrauben von Befestigungen. Pfosten ziehen oder ausgraben: Ausheben der im Boden befindlichen Pfostenfundamente (Betonpunkte) mit geeignetem Gerät. Falls Fundamente sehr groß sind, Beton ggf. mechanisch aufbrechen, um Entnahme zu erleichtern. Bodenlöcher bis erforderliche Tiefe freilegen, alle Fundamentreste entfernen. Entsorgung: Abtransport des ausgebauten Zauns, der Pfosten und Betonbrocken. Trennen der Materialien nach Art: Metallteile dem Schrott-Recycling zuführen, Beton als Bauschutt entsorgen, evtl. Holz als Altholz entsorgen – alles gemäß den gültigen Entsorgungsvorschriften. Entsorgungsnachweise auf Verlangen vorlegen. Wiederherstellung: Löcher/Gräben mit geeignetem Füllmaterial (Sand/Kies oder Mutterboden in Außenanlagen) verfüllen und Oberfläche angleichen, falls kein neuer Zaun an gleicher Stelle vorgesehen. Arbeitsbereich reinigen.

  • Einheit: m

  • Menge: [Platzhalter]

3.2 Abbau Toranlage

  • Langtext: Demontieren und Entsorgen eines vorhandenen Tores (ein- oder zweiflügelig, oder Schiebetor) inklusive zugehöriger Pfosten und Fundamente. Torflügel aushängen oder abschrauben (bei Schiebetor: vom Laufwerk abnehmen), Beschläge demontieren. Pfosten: aus Betonfundament herauslösen – Fundamente ausgraben oder ausbrechen (mit Presslufthammer/Bagger), bis sämtliche Betonreste entfernt sind. Aushub von Fundamenten bis auf frostfreie Tiefe, um alles zu entfernen. Entsorgung: Abtransport aller Bestandteile: Metalltore und -pfosten zum Recycling (Schrott), Betonfundamente als Bauschutt. Falls Torantrieb vorhanden: fachgerechtes Ausbau des Motors und der elektrischen Komponenten, Kabel abklemmen und sichern; Elektro-Abfälle getrennt entsorgen (nach ElektroG). Verfüllung: Fundamentlöcher mit Füllboden oder Kies auffüllen und lagenweise verdichten, Oberfläche plan herstellen (ggf. Vorbereitung für neuen Einbau an gleicher Stelle). Hinweis: Abbau ist mit Vorsicht durchzuführen, um umgebende Bauwerke, Beläge oder Bepflanzung nicht zu beschädigen. Anschließende Fläche besenrein säubern.

  • Einheit: Stk

  • Menge: [Platzhalter]