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Checkliste Projektfahrplan

Facility Management: Handwerksdienste » Leistungsverzeichnisse » Projektfahrplan » Checkliste

Checkliste Projektfahrplan Handwerk

Checkliste Projektfahrplan Handwerk

Die Checkliste für den Projektfahrplan im Handwerksbereich stellt eine strukturierte Grundlage für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Bau- oder Instandhaltungsmaßnahmen dar. Sie dient der Übersicht über erforderliche Leistungsbausteine, Zeitfenster, Schnittstellen sowie Zuständigkeiten im Projektverlauf. Besonders in komplexen Bauprojekten mit mehreren Gewerken bietet die strukturierte Checkliste eine praxisnahe Orientierungshilfe. Auftraggeber und Ausführende können dadurch Planungsunsicherheiten minimieren, Fristen besser einhalten und die wirtschaftliche Durchführung absichern. Die Projektfahrplan-Checkliste sorgt für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Checkliste für einen strukturierten Projektfahrplan

Phase / Cluster

Checklisten-Punkte (Aufgaben)

Meilenstein / Ergebnis

Zeitrahmen

Klärung der Kundenanforderungen

Alle relevanten Stakeholder identifizieren und einbinden (technische Abteilungen, Vergabestelle/Einkauf, Rechtsabteilung, externe Berater); gemeinsames Verständnis der Projektziele sicherstellen.

Klärung der Kundenanforderungen

Anforderungen systematisch erheben (z. B. Interviews, Workshops, Dokumentenanalyse, Umfragen, Beobachtung laufender Prozesse).

Klärung der Kundenanforderungen

Bedarf und Leistungsumfang vollständig erfassen: alle benötigten Leistungen definieren (Umfang/Tiefe) und priorisieren.

Klärung der Kundenanforderungen

Unklare Anforderungen frühzeitig klären, um spätere Änderungen oder Lücken zu vermeiden.

Klärung der Kundenanforderungen

Abgestimmten Anforderungskatalog/Lastenheft erstellen, der festhält, welche Leistungsverzeichnisse mit welchem Detaillierungsgrad zu erstellen sind.

Klärung der Kundenanforderungen

Anforderungskatalog von allen Stakeholdern freigeben lassen (gemeinsame Bestätigung des Bedarfs).

Anforderungskatalog freigegeben (Ziele & Umfang abgestimmt)

ca. 1–2 Wochen (Projektstart)

Projektvorbereitung

Kick-off-Meeting mit Auftraggeber und Kernteam durchführen; Projektziele, Rollen (Projektleiter, Ansprechpartner), Kommunikationswege und grobe Meilensteine abstimmen.

Projektvorbereitung

Detaillierten Projektplan ausarbeiten: Anforderungen in konkrete Arbeitspakete überführen und Zeitachse erstellen; Zuständigkeiten festlegen (wer erarbeitet welche LV-Teile).

Projektvorbereitung

Risiken und Engpässe identifizieren und Gegenmaßnahmen planen.

Projektvorbereitung

Projektvorgaben festhalten (z. B. Vorlagen, einzusetzende Software, Normvorgaben) und sicherstellen, dass das Projektumfeld (Tools, Ressourcen) vorbereitet ist.

Projektvorbereitung

Projektplan und Verantwortlichkeiten mit dem Auftraggeber abstimmen (Ergebnis des Kick-offs festhalten).

Projektplanung abgeschlossen (Kick-off erfolgreich, Plan freigegeben)

ca. 1 Woche (nach Projektstart)

Anforderungsmanagement

Erhobene Anforderungen konsolidieren und schriftlich präzisieren; Anforderungsspezifikation mit dem Auftraggeber validieren (Vollständigkeit und Korrektheit sicherstellen).

Anforderungsmanagement

Nur bestätigte Anforderungen für die LV-Erstellung berücksichtigen (ungeklärte Anforderungen aussortieren).

Anforderungsmanagement

Änderungen im Bedarf steuern: neue/geänderte Anforderungen dokumentieren, Auswirkungen prüfen und nur nach Freigabe des Auftraggebers umsetzen (Projektumfang klar halten).

Anforderungsmanagement

Regelmäßige Abstimmungen (Status-Meetings) durchführen, um Anforderungsstand nachzuverfolgen und Missverständnisse frühzeitig zu klären.

Anforderungsmanagement

Abgenommene Anforderungsspezifikation als Grundlage festschreiben.

Anforderungsspezifikation freigegeben (inhaltliche Basis geklärt)

ca. 1–2 Wochen (initial; danach laufende Kontrolle)

Strukturierung der LV-Inhalte

Gliederung und Hierarchie für das Leistungsverzeichnis entwerfen (Leistungen nach Gewerken/Anlagenteilen/Leistungsarten gruppieren; Haupt- und Unterpositionen sowie Losaufteilung festlegen).

Strukturierung der LV-Inhalte

Struktur an Standards ausrichten: GAEB-gerechte Aufbauweise sicherstellen und einheitliche Ordnungszahlen/Systematik (z. B. STLB-Code) verwenden.

Strukturierung der LV-Inhalte

Existierende Vorlagen oder Textbausteine einplanen (wiederkehrende Leistungsbeschreibungen aus früheren LVs übernehmen, soweit passend).

Strukturierung der LV-Inhalte

Strukturentwurf mit dem Auftraggeber abstimmen und freigeben lassen, bevor die Detailausarbeitung beginnt.

Strukturierung der LV-Inhalte

Abgestimmtes Inhaltsverzeichnis/Gliederungskonzept für das LV festhalten.

LV-Struktur genehmigt (Inhaltsverzeichnis steht fest)

ca. 1 Woche (Strukturplanung)

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

LV-Entwurf gemäß der abgestimmten Struktur erstellen: Alle Leistungspositionen mit präziser Beschreibung, Einheit und Mengenvorgabe ausformulieren.

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Klare und vollständige Leistungsbeschreibungen sicherstellen (keine Interpretationsspielräume für Bieter lassen).

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Standardisierte Ausschreibungstexte nutzen (z. B. STLB-Bau) für normgerechte, konsistente Formulierungen.

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Interne Qualitätssichtung des Erstentwurfs durchführen (Vier-Augen-Prinzip innerhalb des Teams).

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Erstentwurf des LV an den Auftraggeber/Stakeholder zur Durchsicht weiterleiten.

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Rückmeldungen der Stakeholder einholen (fehlende Positionen, Änderungswünsche, formale Korrekturen) und dokumentieren.

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Feedback im LV-Entwurf einarbeiten und überarbeiten (zweiter Entwurf).

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Bei Bedarf weitere Review-Schleifen durchführen, bis alle Anmerkungen geklärt und eingearbeitet sind (Änderungen protokollieren für Nachvollziehbarkeit).

Entwurfs- und Abstimmungsschleifen

Finalen LV-Entwurf erstellen, der alle abgestimmten Änderungen enthält.

LV-Entwurf finalisiert (abgestimmt und bereit für QS)

ca. 3–5 Wochen (Erstellung Erstentwurf) + 1–2 Wochen (Reviews)

Qualitätssicherung

Formale QS-Prüfung des finalen Entwurfs vornehmen (Vier-Augen-Prinzip durch unbeteiligte Person).

Qualitätssicherung

Vollständigkeit prüfen: Sind alle geforderten Leistungen enthalten und stimmen die Mengenansätze? Abgleich mit Anforderungskatalog und ähnlichen früheren LVs durchführen.

Qualitätssicherung

Normen- und Richtlinienkonformität sicherstellen: Entspricht das LV VOB/C, DIN-Normen und internen Vorgaben (produktneutral, keine unzulässigen Anforderungen)?

Qualitätssicherung

Eindeutigkeit und Verständlichkeit kontrollieren: Sind alle Leistungsbeschreibungen klar und unmissverständlich formuliert (keine Interpretationsspielräume)?

Qualitätssicherung

Strukturelle Konsistenz prüfen: Stimmen Nummerierung und Gliederung, wurden GAEB-Vorgaben eingehalten?

Qualitätssicherung

Rechtskonformität checken: Keine Vergabeverstöße (z. B. unzulässige Markennennungen), entspricht Vergaberecht und Unternehmensrichtlinien; ggf. Rechts-/Vergabeabteilung einbeziehen.

Qualitätssicherung

Festgestellte Mängel oder Unklarheiten aus der QS beheben (Dokument korrigieren).

Qualitätssicherung

Qualitätssicherungs-Prüfprotokoll erstellen und Freigabereife bestätigen.

Qualitätsprüfung bestanden (LV bereit zur Freigabe)

ca. 1 Woche (QS-Phase)

Freigabe und Abschluss

Finales LV-Dokument (nach QS) dem Auftraggeber/der Vergabestelle vorlegen und Schlussabstimmung durchführen.

Freigabe und Abschluss

Offizielle Freigabe des Leistungsverzeichnisses durch den Auftraggeber einholen (Bestätigung, dass LV den Anforderungen entspricht).

LV durch Auftraggeber freigegeben (offizielle Genehmigung)

Freigabe und Abschluss

Freigegebenes LV in den erforderlichen Formaten bereitstellen (GAEB-XML für AVA-System, PDF zur Dokumentation) und an den Auftraggeber übergeben.

Freigabe und Abschluss

Leistungsverzeichnis ggf. in Ausschreibungsplattform oder internes Vergabesystem einstellen.

Freigabe und Abschluss

Projektabschluss-Gespräch durchführen: Projektverlauf auswerten (Lessons Learned) und bestätigen, dass alle Projektziele erreicht wurden.

Freigabe und Abschluss

Alle finalen Unterlagen und Dokumentationen geordnet abschließen und archivieren.

Projekt abgeschlossen (LV übergeben und dokumentiert)

ca. 1 Woche (Freigabe & Projektabschluss)

Benötigte Informationen und Dokumente

Vorhandene Leistungsverzeichnisse und Ausschreibungsunterlagen früherer vergleichbarer Projekte zusammenstellen (als Referenz und Vorlage).

Benötigte Informationen und Dokumente

Alle relevanten technischen Dokumentationen und Pläne einholen (Netzpläne, Handbücher, Inspektionsberichte etc.), um genaue Leistungsbeschreibungen zu ermöglichen.

Benötigte Informationen und Dokumente

Interne Standards und Richtlinien der Stadtwerke Rostock AG beschaffen (z. B. LV-Vorlagen, CI-Vorgaben, Standardleistungsbeschreibungen, Ansprechpartner für Fachfragen).

Benötigte Informationen und Dokumente

Anzuwendende gesetzliche und normative Vorgaben identifizieren (Vergaberecht wie VgV/UVgO/VOB, VOB/C und DIN-Normen für technische Leistungen, Arbeitsschutz- und Umweltauflagen).

Benötigte Informationen und Dokumente

Wichtige Eckdaten der Rahmenverträge klären (geplante Laufzeiten, Auftragsvolumen, Losstruktur, besondere Vertragsbedingungen) und berücksichtigen.

Benötigte Informationen und Dokumente

Übersicht aller benötigten Informationen/Dokumente erstellen und etwaige Lücken aufzeigen.

Benötigte Informationen und Dokumente

Fehlende Unterlagen frühzeitig beim Auftraggeber anfordern.

Alle benötigten Hintergrundinfos verfügbar (vollständig)

zu Projektbeginn (ca. 1. Woche)

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Leistungsverzeichnis vollständig und präzise ausarbeiten, sodass keine Leistungen fehlen und alles eindeutig beschrieben ist (vermeidet Nachträge und Missverständnisse).

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Anerkannte Standards und Normen einhalten: STLB-Bau-Textbausteine und DIN-konforme Formulierungen verwenden, um technische Korrektheit und Vergleichbarkeit sicherzustellen.

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Leistungsbeschreibungen verständlich und unmissverständlich halten (keine mehrdeutigen oder unnötig komplizierten Formulierungen).

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Vorhandene Textbausteine und Vorlagen wiederverwenden, um Erstellungsaufwand zu reduzieren und Konsistenz zu gewährleisten.

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

LV in standardisiertem Format (GAEB) strukturieren, damit Angebote effizient eingereicht und ausgewertet werden können.

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Leistungsbeschreibungen modular aufbauen, sodass sie für zukünftige Ausschreibungen wiederverwendbar sind (langfristige Effizienz).

laufend zu beachten

Qualität und Wirtschaftlichkeit sicherstellen

Bewusst auf hohe Qualität setzen, da ein hochwertiges LV später weniger Nacharbeit erfordert und wirtschaftliche Vorteile bringt (weniger Streitigkeiten, schnellere Abwicklung).

laufend zu beachten

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

GAEB-konforme AVA-Software einsetzen (z. B. RIB iTWO, ORCA AVA, California.pro), um das LV strukturiert zu erstellen und als GAEB-XML zu exportieren.

laufend im Einsatz

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

Gegebenenfalls vordefinierte Excel-Vorlagen (mit Spalten für Positionsnr., Kurztext, Menge etc.) nutzen, um Leistungen zu erfassen – jedoch Daten später in AVA importieren, da Excel allein fehleranfällig ist.

laufend im Einsatz

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

Textbaustein-Bibliotheken verwenden (z. B. STLB-Bau oder interne Kataloge), um konsistente, normgerechte Leistungsbeschreibungen schnell zu generieren.

laufend im Einsatz

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

Digitale Tools für Abstimmung und Freigabe nutzen (z. B. Word mit Änderungsverfolgung, PDF-Kommentare oder Online-Kollaborationsplattformen), um Feedback effizient einzuholen.

laufend im Einsatz

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

Projektmanagement-Tools/Methodiken einsetzen (z. B. Aufgaben-Tracking, Meilensteinplan, ggf. agile Sprints), um den Fortschritt zu überwachen und frühzeitiges Feedback zu ermöglichen.

laufend im Einsatz

Empfohlene Werkzeuge, Methoden und Formate

Moderne Software und standardisierte Prozesse nutzen, um Fehler zu vermeiden und Doppelarbeit zu reduzieren.

laufend im Einsatz